Fotografie als Kunst: Wie du deinen eigenen Stil als Fotograf entwickelst
Und Warum es wichtig ist zu erkennen, dass du als fotograf auch ein künstler bist!
Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, dass deine Arbeit als Fotograf*in nicht so viel wert ist wie die eines/r anderen? Deinen Erfolg ermessen an Vergleichen mit anderen Fotografen*innen? An Follower-Zahlen? Equipment? An Fotos mit komplett anderen Bearbeitungsstils? Imposter Syndrom ist real - und der Killer von Fotokunst. Der Killer von Kreativität und Selbstbewusstsein als Fotograf/in. Was wenn ich dir sage, dass du dagegen ankämpfen kannst (und musst) in dem du dein gesamtes Mindset shiftest? Was ist, wenn ich dir sage, dass deine Fotografie Kunst ist?
Deine Fotografie als kunst warnehmen
Fotografie als Kunst - auch am Anfang!
Fotografie wird oft auf die Technik reduziert: Die richtige Kamera, die perfekten Einstellungen, das richtige Licht. Doch wenn wir nur auf die Technik fokussiert sind, verpassen wir das, was Fotografie wirklich ausmacht – ihre künstlerische Dimension.
Fotografie ist eine Form des kreativen Ausdrucks. Sie geht über das bloße Festhalten von Momenten hinaus und wird zu einer Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, Emotionen zu wecken und die Welt aus einer einzigartigen Perspektive zu zeigen. Dabei spielen nicht nur technische Fähigkeiten eine Rolle, sondern auch deine Vision als Fotograf. Du entscheidest, welche Geschichte du erzählen möchtest, welche Stimmung du einfangen willst und welche Botschaft dein Bild vermitteln soll.
Jeder Klick auf den Auslöser ist eine Entscheidung – ein Moment, in dem du das, was du siehst, in ein Kunstwerk verwandelst. Die Wahl des Motivs, der Komposition, des Lichts und der Farben ist ein kreativer Prozess, der dir erlaubt, deine Sichtweise auf die Welt zum Leben zu erwecken.
Technik ist zwar wichtig, aber sie ist nur ein Werkzeug. Die wahre Kunst entsteht, wenn du lernst, diese Werkzeuge zu nutzen, um deine Kreativität auszudrücken. Wenn du mit deiner Kamera in der Hand die Welt siehst und dabei nicht nur die Oberfläche, sondern die tieferen, oft unsichtbaren Geschichten entdeckst, dann bist du mehr als ein Techniker – du bist ein Künstler.
Fotografie fordert dich heraus, deine Perspektive zu hinterfragen, neue Blickwinkel einzunehmen und das alltägliche Leben in außergewöhnliche Bilder zu verwandeln. Es ist ein kreativer Akt, der von der Technik unterstützt, aber von deiner eigenen künstlerischen Vision getragen wird. Nicht umsonst sagen viel zu viele Fotograf*innen, dass sie nach 10 Kamera-Upgrades lieber das Geld gespart hätten, und bei ihrer Anfangskamera geblieben wären! Technik bedeutet nichts, wenn die künstlerische Idee dahinter nicht vorhanden ist. Und die bildest DU!
Den eigenen künstlerischen Stil entwickeln
Der eigene fotografische Stil ist das, was deine Arbeiten von denen anderer Fotograf*innen unterscheidet. Es ist die einzigartige Art, wie du die Welt siehst, wie du sie einfängst und wie du sie zum Leben erweckst. Aber wie entwickelt man diesen Stil, und wie findet man heraus, was zu einem selbst passt?
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass der eigene Stil nicht von Anfang an feststeht. Er entwickelt sich mit der Zeit, mit Erfahrungen und mit vielen Experimenten. Du musst dich selbst und deine kreative Vision erst einmal entdecken. Erlaube dir, Fehler zu machen und verschiedene Ansätze auszuprobieren. Experimentiere mit Licht, Perspektiven, Farben und Kompositionen. Lasse dich von anderen Fotografen inspirieren, aber achte darauf, deine eigene Stimme zu finden.
Fotografie als Kunst in jeder Branche
Eine der besten Methoden, deinen Stil zu finden, ist es, dir bewusst zu machen, was dich visuell anspricht. Welche Bilder gefallen dir besonders? Welche Stimmungen, Farben oder Themen ziehen dich an? Vielleicht sind es minimalistische Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die dich faszinieren, oder vielleicht ist es die Energie von lebhaften Farben und dynamischen Kompositionen. Indem du dir die Zeit nimmst, über die Bilder nachzudenken, die du am meisten bewunderst, kannst du anfangen, Elemente herauszufiltern, die auch in deinen eigenen Arbeiten auftauchen. Was findet häufig in deinen gespeicherten Pins auf Pinterest Platz? Mit welcher Musik oder mit welchen Filmen umgibst du dich? Erkennst du Muster, die dich anziehen?
Wichtig ist auch, dass du dich nicht von äußeren Erwartungen oder Trends zu sehr beeinflussen lässt. Dein Stil sollte authentisch sein und zu dir passen, nicht nur dem folgen, was momentan „in“ ist. Sei mutig, auch wenn du anders bist. Oft ist es gerade die persönliche Note, die Bilder zu Kunstwerken macht. Wenn du deinen eigenen Stil gefunden hast, wirst du feststellen, dass du mit jedem Foto mehr Klarheit darüber gewinnst, was du ausdrücken möchtest. Das bedarf Zeit, und das ist völlig okay so!
Zudem kann es hilfreich sein, deine Arbeiten regelmäßig zu reflektieren. Schaue dir deine bisherigen Fotos an und versuche Muster zu erkennen – vielleicht hast du eine bestimmte Art von Licht, ein bevorzugtes Farbschema oder eine spezielle Art der Komposition. Diese Elemente sind Hinweise auf deinen Stil. Wenn du ein kohärentes Bild von deinem Stil entwirfst, wird es dir leichter fallen, dich weiter zu entwickeln und dich als Künstler zu positionieren.
Der eigene Stil ist kein Ziel, das du sofort erreichst, sondern eine Reise. Lass dich nicht entmutigen, wenn du anfangs nicht genau weißt, wo du hinwillst. Mit der Zeit und der kontinuierlichen Arbeit an deinem Handwerk wirst du feststellen, dass sich dein Stil auf natürliche Weise herausbildet. Bleibe experimentierfreudig, bleibe dir selbst treu und vertraue darauf, dass deine einzigartige Sichtweise die Welt bereichern wird. Es ist wichtig dranzubleiben. Vielleicht wirst du deinen Stil finden, der dich die nächsten 10 Jahre begleitet. Aber vielleicht wirst du deinen Stil nächstes Jahr nochmal ändern. Wichtig ist, dass du dich damit identifizieren kannst, und er deiner eigenen Passion folgt!
Fotografie als Kunstform internalisieren
Auch Beauty-Fotografie gehört dazu!
Es ist normal zu denken, dass deine Arbeit keine “richtige” Kunst ist. Dass Fotografie in irgendeiner Art und Weise viel “weniger” als das ist, weil sie häufig kommerziell ist, oder plain, oder nicht in einer Galerie hängt. Vor allem, wenn du deinen Stil nicht gefunden hast, oder deine Ziele in der Fotografie noch nicht erreicht hast. Aber die Wahrheit ist: Fotografie ist Kunst, auch kommerzielle, auch Modefotografie oder Businessfotografie oder Eventfotografie. War es immer. Und wird es immer sein! Sie erzählt Geschichten, spiegelt Kultur wieder oder auch Identität. Ästhetik wird mit Konzepten und Emotionen vereint. Deine Kamera ist dein Pinsel - dein Model deine Muse! Die Kleidung ist die Textur deiner Kunst und das Licht die Atmosphäre, die geschaffen wird.
Und du?
Du bist der Künstler. Wenn du deine Fotografie als klein denkst, oder herunterspielst, was du tust… lass mich dich daran erinnern: Du bist eben nicht “nur” ein Fotograf. Du bist ein Künstler, ob du gerade mit deiner Arbeit zufrieden bist oder nicht.
Und in dem Moment, in dem du das siehst, und vor allem dich selbst so wahrnehmen kannst, ändert sich alles. Deine Perspektive auf deine Arbeit, auf neue Projekte, auf alte Projekte, ändert sich einfach. Du createst anders. Du teilst deine Arbeit ganz anders mit der Welt. Und wenn du so bereit bist, deine Fotografie zu sehen, bist du mehr als bereit, sie auf eine ganz neue Ebene zu bringen, und deine Ziele mit einem ganz besonderen Selbstbewusstsein entgegenzutreten.
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